13.03.2020, 15.10 Uhr

Formel 1 2020 in TV und Live-Stream: Saisonauftakt verschoben! So sehen Sie die ersten Rennen

Die ersten Formel-1-Stationen Australien, Bahrain, Vietnam und China sind abgesagt. Nach aktuellem Stand finden die ersten Rennen im Mai in Zandfoort (Niederlande) statt. Alle Infos zu Übertragung, Sendeterminen und Live-Stream gibt es hier.

Die Formel-1-Saison 2020 beginnt offiziell am 15. März 2020 mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne. Bild: David Davies / PA Wire / picture alliance / dpa

Am 15. März 2020 sollte der Startschuss für die Formel 1 Saison 2020 fallen. Alle Infos zu den Grand-Prix-TV-Terminen, Übertragung und Livestream erfahren Sie hier.

Bis Ende November 2020, also 37 Wochen lang, sollte Motorsportfans das volle Programm mit 22 Rennen geboten werden. Den Auftakt sollte der Große Preis von Australien in Melbourne machen. Nun wurden die ersten Stationen aufgrund des Coronavirus abgesagt. Australien, Bahrain, Vietnam und China - diese vier Stationen sind gestrichen.

Wann in der neuen Formel-1-Saison welche Rennen anstehen, erfahren Sie im Überblick über den Saisonkalender in der Formel 1 2020.

Formel 1: Saison 2020 mit neuen Rennen in Vietnam und den Niederlanden

Als neue Station im Rennkalender der Formel 1 war der Große Preis von Vietnam geplant, was aber nun gecancelt wurde. Zudem soll es ein Wiedersehen mit dem Großen Preis der Niederlande geben, der in Zandvoort anberaumt wurde. Verzichten müssen Formel-1-Fans jedoch auf den Großen Preis von Deutschland, der bis dato auf dem Hockenheimring ausgetragen wurde.

Formel 1-Saison 2020 in TV-Übertragung und Live-Stream erleben

Motorsportfans, die den Start der neuen Formel-1-Saison kaum erwarten können und am liebsten jedes einzelne Rennen hautnah mitverfolgen wollen, haben Grund zur Freude. Die Rennen der Königsklasse sollen laut bisherigem Plan nämlich auch in diesem Jahr in TV und Live-Stream in Echtzeit übertragen werden, sodass Motorsportfans keine weiten Anreisen zu den Formel-1-Strecken in Kauf nehmen müssen.

Formel 1 im Live-Stream: RTL und n-tv zeigen Motorsport im Free-TV und Online-Stream

Abermals will RTL die Live-Übertragung der Formel-1-Rennen in der Saison 2020 übernehmen und die geballte Renn-Action an den Renn-Wochenenden abdecken. Motorsportfans können es sich also im Fernsehsessel gemütlich machen und die Formel-1-Wettkämpfe entspannt von zuhause aus genießen. Wer mag, kann sich die Formel 1 2020 auch im Live-Stream bei TV Now, der Mediathek von RTL, zu Gemüte führen - alles, was dafür nötig ist, ist ein internetfähiges Endgerät wie Smartphone, Tablet, Laptop oder ähnliches. Darüber hinaus wird es die Freien Trainings zumindest teilweise auch im Free-TV bei n-tv sowie in der n-tv-Mediathek zu sehen geben.

Formel 1 2020 bei Sky Sport im Pay-TV und bei Sky Go im Live-Stream

Auch im Pay-TV wird es Formel 1 von Feinsten zu sehen geben, denn Sky Sport hat sich ebenfalls die Übertragungsrechte für die kommenden Rennen gesichert. Zahlenden Abonnenten steht auch die Möglichkeit offen, die Formel-1-Übertragungen im Online-Player Sky Go zu schauen. Wann welche Live-Übertragung beginnt, ist abhängig von den Startzeiten der einzelnen Formel-1-Rennen.

Formel 1 2020 im Live-Stream bei "F1 TV Pro" genießen

Die volle Ladung Motorsport erhalten Sie alternativ auch bei "F1 TV Pro". Das kostenpflichtige Streaming-Portal überträgt alle aktuellen Rennveranstaltungen der Formel-1-Saison und das ganz ohne Werbung. Zusätzlich bietet Ihnen "F1 TV Pro" auch ein Archiv, mit dem Sie auf alle Rennen und besondere Highlights seit 1981 zurückgreifen können. Auch hier orientieren sich die Sendezeiten am offiziellen Zeitplan.

FOTOS: Niki Lauda, Ayrton Senna und Co. Die schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Formel 1
zurück Weiter Die Formel 1 gilt zurecht als die Königsklasse des Motorsports. Doch die hohen Geschwindigkeiten bergen für die Fahrer auch jede Menge Risiken. Wir stellen Ihnen die schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Formel 1 vor. (Foto) Foto: Geert Vanden Wijngaert/dpa Kamera

+++ 05.03.2020: RTL verzichtet auf Vor-Ort-Berichterstattung von Formel-1-Saisonstart +++

Angesichts des Coronavirus wollte RTL auf eine Vor-Ort-Berichterstattung vom Formel-1-Saisonauftakt in Australien am 15. März verzichten. Wie der Kölner TV-Sender mitteilte, galt diese Maßnahme auch für den zweiten Grand Prix in Bahrain eine Woche später. "Aufgrund der weltweiten und nicht kalkulierbaren Verbreitung des Coronavirus und den Risiken für die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen" habe man sich zu diesem Schritt entschlossen.

RTL hatte bereits vor rund zwei Wochen mitgeteilt, dass man die Live-Übertragung des dritten Formel-1-Rennens in Vietnam komplett im Sendezentrum Köln produzieren wolle. Das Bild-Material sollte vom Veranstalter gestellt werden.

Da der Große Preis von Australien, Bahrain, Vietnam und China abgesagt wurde, hat sich die Frage nach der TV-Übertragung für diese Rennen erübrigt.

Sofern es weitere Änderungen in der Übertragung und im Live-Stream gibt, informieren wir Sie hier bei news.de.

Der Motorsport-Weltverband Fia beobachtet nach eigenen Angaben die Situation mit den "betreffenden Behören" genau. Man werde den Kalender mit den anstehenden Rennen weiter bewerten und "falls nötig, jede erforderliche Maßnahme ergreifen", um die globale Motorsport-Gemeinschaft und die breitere Öffentlichkeit zu schützen.

+++ 02.03.2020: Formel-1-Start: Teams kommen trotz Coronavirus "wie gewohnt an" +++

Trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus halten die Veranstalter am Formel-1-Saisonauftakt in Australien am 15. März fest. "Alle Signale stehen auf Grün", hieß es Medien zufolge in einer Mitteilung der Organisatoren vom Montag. Auch die Macher der Rennserie hätten erneut bestätigt, dass der Grand Prix in Australien stattfinden solle. Wegen der wachsenden Zahl von Covid-19-Erkrankungen in Australien und vor allem der Einreisebeschränkungen für Menschen aus mehreren betroffenen Ländern hatte es Spekulationen um eine Absage des Saisonstarts gegeben.

Da es jedoch noch keine Restriktionen für Reisende aus Italien gibt, wo die Teams Ferrari und Alpha Tauri sowie Reifenhersteller Pirelli beheimatet sind, hoffen die Organisatoren in Melbourne auf ein reibungsloses Grand-Prix-Wochenende. "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für weitere Reisebeschränkungen sowie dafür, dass die Formel 1 und die Teams nicht wie gewohnt ankommen werden", hieß es in dem Statement.

Die Veranstalter versicherten, sie seien in stetigem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um die Lage regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Wegen der Coronavirus-Epidemie war bereits der vierte Saisonlauf in China auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Auch die Rennen in Bahrain und Vietnam, die auf den Grand Prix in Australien folgen, könnten gefährdet sein.

Die Formel-1-Regeländerungen 2020 auf einen Blick

Eine Regel-Revolution erlebt die Formel 1 erst 2021. Diese Saison ist ein Übergangsjahr mit weitgehend stabilen Vorgaben. Einige Regeln wurden dennoch überarbeitet.

KARIERTE FLAGGE 2019 wurde die Karierte Flagge durch eine LED-Tafel als offizielles Schlusssignal eines Rennens abgelöst. In Japan sorgte aber ein Fehler in der Software dafür, das das Zeichen eine Runde zu früh gegeben wurde. Also gibt es 2020 die schwarz-weiß-karierte Flagge wieder als offizielles Finalzeichen.

SPERRSTUNDE Im ursprünglich auf 22 Grand Prix angewachsenen Rennkalender soll mehr auf die Belastung der Mechaniker geachtet werden. Demnach wurde die Sperrstunde für sie vor dem ersten und dritten Freien Training von acht auf neun Stunden verlängert. In dieser Zeit dürfen die Mechaniker keine Hand an die Autos anlegen. Zweimal während einer Saison dürfen die Rennställe jedoch straffrei gegen die Sperrstunde verstoßen.

STARTS Die Piloten sollen beim Anfahren stärker gefordert und weniger von der Technik unterstützt werden. So sollen sie künftig 90 Prozent des Motorendrehmoments über ihren Kupplungshebel am Lenkrad steuern.

TESTEN Die Testfahrten vor dem ersten Grand Prix wurden von insgesamt acht auf sechs Tage reduziert. Die Proberunden für die 18-Zoll-Reifen ab 2021 finden nach der Saison in Abu Dhabi an drei statt zwei Tagen statt.

SONSTIGES Unter anderem darf jeder Pilot künftig drei MGU-K (Motor Generator Unit-Kinetic) statt nur zwei pro Saison einsetzen. Bei dieser Motorkomponente wird beim Bremsen frei werdende kinetische Energie in Strom umgewandelt. Außerdem wurde das Mindestgewicht des unbetankten Wagens um zwei Kilogramm auf 745 angehoben.

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loc/news.de/dpa

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